Kampagne von
X-tausendmal quer
und KURVE Wustrow

Kampagne gorleben365 weitet Aktionen aus

Zu der Entscheidung des Bundesumweltministerium, die Arbeiten im Salzstock Gorleben nicht im September enden zu lassen, erklärt Kampagnensprecherin Katja Tempel:

"Wenn die Bundesregierung den Hauptbetriebsplan in Gorleben verlängert, dann verlängern wir auch unsere Blockade-Kampagne vor den Toren des Erkundungsbergwerks in Gorleben.“

Die Kampagne gorleben365 hatte es sich seit August 2011 zum Ziel gesetzt, an möglichst vielen von 365 Tagen die Zufahrten zur Endlagerbaustelle zu blockieren. Eigentlich war geplant die Kampagne am 13.August 2012 enden zu lassen. Wir werden nicht nachlassen in unserem Widerstand gegen eine Festlegung von Gorleben als atomares Endlager.

Mit Gorleben auf der vermeintlich 'weißen Landkarte' gewinnt der neue Bundesumweltminister kein Vertrauen – er verliert es!“ AktivistInnen der Kampagne haben für Samstag, den 21.Juli eine Hochzeitsblockade angekündigt. Mehr als 120 Menschen werden die Hauptzufahrten während einer Trauungszeremonie gemeinsam blockieren. Der Bräutigam, Jochen Neumann, ist entsetzt über den Mangel an politischem Fingerspitzengefühl: „Ein gesellschaftlicher Konsens braucht Vertrauen, Transparenz und Mitbestimmung der BürgerInnen. Wer glaubt, an Gorleben auch nur als Referenzstandort in einem Endlagersuchprozess festhalten zu können, hat seinen Beruf als Politiker verfehlt.“